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IPA-Rad 2008 Polizisten aus fünf Ländern und ihre Familienmitglieder werden im September in der Region unterwegs sein. Sie sind Teilnehmer der IPA-Rad 2008

             
 

UECKER-RANDOW Ein wenig ist Frank Handau der Organisationsstress anzumerken.
Immerhin ist der Polizeihauptmeister im Bundespolizeirevier Pomellen als Sekretär der IPA-Verbindungsstelle Anklam/Vorpommern einer der Organisatoren der IPA-Rad 2008 der Landesgruppe Bayern im Bereich des
Uecker-Randow-Kreises.
Hinter den drei Buchstaben IPA verbirgt sich die International Police Association.
Sie bildet den politisch und gewerkschaftlich unabhängigen Zusammenschluss von Angehörigen des Polizeidienstes, ohne Unterschied von Rang, Geschlecht, Rasse, Hautfarbe, Sprache oder Religion. Als größte Berufsvereinigung der
Welt mit annähernd 300 000 Mitgliedern ist sie derzeit 61 Staaten vertreten. Etwa 85 Mitglieder der IPA unternehmen in Regie des Landesverbandes Bayern, zusammen mit Familienmitgliedern, vom 31. August bis zum 6. September eine Rad-Exkursion durch Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Die Gruppe wird sich aus Polizisten und deren Angehörigen aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, Luxemburg und Tschechien zusammensetzen, informierte Handau.
"Am 2. September werden die Fahrer über den Oder-Neiße-Radweg mit Penkun unseren Landkreis erreichen und hier auch übernachten", sagte Frank Handau.
Quartier werde in der Ferienbegegnungsstätte am Kutzowsee in Plöwen bezogen. Das Lager liegt reizvoll im Wald und bietet ausreichend Plätze und gute Möglichkeiten, um alle zu versorgen. Vorgesehen ist unter anderem eine
Spendenübergabe an die Begegnungsstätte sowie an die Kindertagesstätte "Randowspatzen" in Löcknitz. Denn die Tour insgesamt steht unter dem Motto "Hilfe für sozial benachteiligte Kinder". An IPA-Freunde und Mitarbeiter wurden bereits entsprechende Spendenaufrufe versand. "Am 3. September radeln die Teilnehmer dann weiter in Richtung Norden nach Ueckermünde/Bellin. Auch dort sollen Spendengelder fließen, dieses Mal zu Gunsten des Rolliseglers. "Für unsere Verbindungsstelle der IPA Anklam/Vorpommern ist es die bisher größte Aktion, die wir organisieren und begleiten", sagte Frank Handau. Die Verbindungsstelle Anklam zähle etwa 80 Polizisten der Region als Mitglieder. Die Landesgruppe Bayern stellt dagegen die größten Verbindungsstellen in der deutschen IPA-Sektion insgesamt. Ungeachtet dessen wollen die IPA-Mitglieder der Region gute Gastgeber sein, meint Handau". Schließlich habe die Region nicht nur landschaftliche schöne Reize, sondern zwischenzeitlich auch ein gut ausgebautes Radwandernetz zu bieten.

RAINER MARTEN
Pasewalker Zeitung

 
     
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